Holzschädlinge

Der Hausbock 

Der weitaus verbreitetste Schädling ist der Hausbock. Das Weibchen legt die Eier bevorzugt in die Risse feuchter Nadelhölzer. Die eigentlichen Holzzerstörer sind die Larven. Wegen ihrer beträchtlichen Lebensdauer von 3 - 10 Jahren kann bereits ein einmaliger Befall zu verheerenden Folgen führen. Während seiner Lebenszeit frißt eine Larve täglich 1cm³ Holz. Der Hausbock ist an den großen ovalen Fluglöchern (6-10 mm) zu erkennen.

Der Nagekäfer 

Auch Nagekäfer (Anobien), im Volksmund auch Holzwurm genannt, richten den Schaden im Larvenstadium an. Zu erkennen sind sie an den 1-4 mm großen, runden Fluglöchern und den aufgeworfenen Bohrmehlhäufchen. Der gescheckte Nagekäfer macht sich auch durch Klopfgeräusche im Holz bemerkbar. Der Befall durch Splintholzkäfer ist für Laien kaum feststellbar.

Der Splintholzkäfer 

Gefährdete Holzarten sind sind neben Tropenhölzern auch einheimisches Laubholz. Befallem werden meist Verkleidungen wie Leisten, Parkettböden, und Möbel. Schadensbild: Zahlreiche runde Fluglöcher von 1,5 bis 2,0 mm Größe. Die Fraßgänge verlaufen überwiegend in Richtung der Holzfaserund sind mit Puderfeinen Bohrmehl verstopft.

Die Holzwespe 

Schlüpfende Holzwespen können mit frischem Bauholz ins Gebäude gelangen und durchfressen dem Holz aufliegende Stoffe wie Abdichtungsmaterial von Flachdächern, Bleiabdeckungen, Teppiche usw. Der Durchmesser der runden Fluglöcher beträgt 4-7 mm.

Der Echte Hausschwamm 


Gefährdete Holzarten sind meist Nadelhölzer mit einer Holzfeuchte von 20-30%. Schadensbild ist eine weißes, watteartiges Pilzgeflecht auf der Holzoberfläche (Myzelpolster). Die Myzelstränge können weitverzweigt und belistiftdick sein. Beim Durchbrechen geben sie ein deutliches Bruchgeräusch von sich. Der Fruchtkörper ist rotbraun, kreis- bis elipsenförmig mit weißem Rand. Der Echte Hausschwamm verursacht Braunfäule. Weitere Infos zur Bekämpfung des Echten Hausschwamms gibt es hier.

Der Kellerschwamm 

Gefährdete Holzarten sind meist Nadelhölzer mit einer Holzfeuchte von 50-60%. Er kommt in Gebäuden sowie im Freien vor. Das Oberflächenmyzel ist anfangs weiß, später grau bis schwarzbraun mit wurzelähnlichen stahlenförmig verzweigten Strängen. Der Fruchtkörper ist hellbraun bis dunkelolivbraun und von einer gelblichen Zuwachszone begrenzt. Die Oberfläche trägt Warzenförmige Erhebungen. Der Kellerschwamm verursacht Braunfäule.

Der Tannenblättling 

Gefährdete Holzarten sind überwiegend Nadelhölzer mit großer Holtzfeuchte und deshalb besonders an Zäunen, Fenstern usw. verbreitet. Schdensbild: das beige bis graune Myzel wächst nur im Holzinneren. Die Fruchtkörper wachsen leisten- oder konsolenförmig aus Holzspalten. Zuerst rötlich mit helleren Randzonen und später dunkelbraun bis schwärzlich. Deutlich sichtbar sind die Lamellen an der Unterseite.

Die Bläue 

Die Bläue wächst nur in sehr feuchten Nadelhölzern. Das dunkel gefärbte Myzel verfärbt das Holz schwarz. Kleine, oft flaschenförmige Fruchtkörper durchbrechen und zerstören dabei Lack-und Farbanstriche. Stärkerer Befall bewirkt eine höhere Aufnahmebereitschaft von Flüssigkeit.

Die Moderfäule 

Die Moderfäule befällt stark durchfeuchtetes Holz, in den Zellwänden werden mikroskopisch sichbare Kavernen gebildet. 
Erreger: Ascomyceten, Fungi imperfecti.