Katagorie:-

  • Ameisenköder sollten nach einer Woche, besser jedoch bereits am nächsten Tag überprüft werden.
  • Haben die Ameisen den Köder gefunden?
  • Ist er deutlich angenommen worden? Wenn nicht, tauschen Sie den Köder gegen ein anderes Produkt aus
  • Falls Sie weitere Ameisenstraßen finden, bestücken Sie auch diese.
  • Köder können nicht funktionieren, wenn die Ameisen nicht daran fressen.
  • Plazieren Sie die Köder so nah wie möglich am Ameisennest
  • Ist eine akzeptable Futterquelle nahe beim Nest verfügbar, so wird diese wahrscheinlich nicht mehr belaufen
  • Wenn möglich, plazieren Sie Ameisenköder neben Stellen wo die Ameisenstraße aus der Wand oder einer Bodenfuge kommt
  • Plazieren Sie Köder möglichst entlang von Kanten und Ecken, da Ameisen gerne entlang solch ’struktureller Leitelemente’ laufen, z.B. Schrank- und Zimmerecken, Mauerrisse, entlang Winkeln, Kanten von Bauhölzern, dem Doppelklebeband unter der Teppichkante auf Kabeln, Rohren usw.
  • Plazieren Sie Ködor auch in elektrischen Steckdosen, insbesondere wenn es sich um Pharaoameisen handelt, da sich diese Art sehr häufig entlang der Elektroinstallation in Gebäuden verbreitet.
  • Handelsübliche Köderdosen passen nicht in Steckdosen. Besorgen Sie sich deshalb eine Gelformulierung, die Sie normalerweise in Plastikstrohhalmstücke abfüllen.
  • wichtig ist das Entfemen von alternativen Futterquellen in Form von Essenskrümeln, Fettbelägen usw.
  • Mangelhafte Beköderung ist ein weiterer häufiger Hauptfehler beim Einsatz von Ameisenködern. Jede belaufene Ameisenstraße muß beködert werden, da diese von einer separaten Kolonie stammen kann, besonders bei Pharaoameisen. Nachfolgeinspektionen sind wichtig, um neu entstandene Straßen zu entdecken.
  • Plazieren Sie Köder nie auf kürzlich mit Insektizid behandelten Flächen. Spritzen Sie auch nie über Köder hinweg.
  • Im Sommer muß unbedingt auch draußen beködert werden, ganz besonders bei Pharaoameisen, die in der warmen Jahreszeit regelmäßig auch außerhalb von Gebäuden auf Futtersuche sind. Auch hier muß an jeder Ameisenstraße eine Köderdose plaziert werden.
  • Bekämpft man Süßes bevorzugende Arneisenarten, so sind wahrscheinlich Herbst oder Frühjahr die wirksamsten Beköderrungszeiten. Im Frühjahr sind nämlich die Blattlauspopulationen noch sehr klein und im Herbst gibt es kaum noch nektarhaltige Blüten und andere pflanzliche Zuckerausscheidungen. Somit entfallen in diesen Jahreszeiten wesentliche Konkurrenzfutterangebote.
  • Einige Ameisenarten gehen einfach nicht an Köder und einige andere Arten sind mit dieser Technik nur sehr schwer in den Griff zu bekommen. Bei Paratrechina longicornis, Tapinoma melanocphalum, Camponotus (Roßameiscn), Iridomyrmex humilis (Argentinische Ameise) und Crematogaster laboriosa war die Bekämpfung allein mit Ködern schon immer problematisch.
  • Die Ameisen dieser Arten gehen zwar meistens an den Köder heran, fressen aber nicht stetig genug daran, um die Kolonie ausreichend zu schädigen. Die Industrie arbeitet ständig daran, wirksame Köder auch für diese ’schwierigen’ Ameisenarten zu entwickeln.

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