Katagorie:Gesundheitsschädlinge

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Flohbekämpfung

Weil immer mehr Menschen Katzen oder Hunde halten, zählen Flöhe für den Schädlingsbekämpfer zu den wichtigsten Schadinsekten. Im Sommer können sie zum größten Umsatzträger werden. Die Anrufe nehmen rapid zu, wenn die Wohnungsbesitzer vom Urlaub zurückkehren und schon in der ersten Minute von den hungrigen Blutsaugern überfallen werden.

Normalerweise bleiben Flöhe ihrem gewohnten Wirt treu. Von ihm haben sie auch ihren Namen: Katzenfloh, Hundefloh, Menschenfloh, Ratten floh, Kaninchenfloh, Vogelfloh, Igelfloh usw. (es gibt in Deutsch land etwa 70 Floharten). Fehlt das gewohnte Wirtstier -z.B. wegen Umzug, Reise, Ausquartierung, Verkauf, Abwanderung oder Tod - dann wird sofort ein anderer "Blutspender" auserkoren – häufig der Mensch.

Darum werden z.B. nach Rattenbekämpfungen Menschen viel häufiger gestochen als vorher. Im Mittelalter brachte die Pest erst die Ratten um und danach die Menschen. Daß der Floh dafür verantwortlich ist, erkannte man erst sehr viel später.

In aller Regel hat man es heute mit Katzen- oder Hundeflöhen zu tun. Fehlen Haustiere, gibt die Identifizierung der Art einen Hinweis auf die Befallsursache und ermöglicht oft dadurch erst die endgültige Beseitigung der Plage.

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