Katagorie:-

Das Ziel von Bekämpfungsmaßnahmen sollte immer die vollständige Befallstilgung sein , da jede noch so kleine Restpopulation von Nagern einen raschen Wiederbefall zur Folge haben wird.

Zur Bekämpfung kommen chemische und nichtchemische Verfahren in Frage.

  • Nichtchemische Verfahren:
  • Lebendfangfallen
  • Totschlagfallen
  • Ultraschall (Wirksamkeit als dauerhafte Bekämpfungsmethodik nicht erwiesen

Die nichtchemischen Verfahren werden meist zur Unterstützung chemischer Bekämpfungsmethoden eingesetzt:

  • Chemische Verfahren:
  • Rodentizide (Antikoagulantien)

Die wirksamsten Rodentizide sind die Antikoagulatien. Diese Wirkstoffe haben eine verzögerte Wirkung und verursachen deshalb keine Köderscheu. Mit Vitamin K1 (Phytomenadion) steht ein spezifisches Antidot (Gegenmittel) für den Fall einer unbeabsichtigten Vergiftung zur Verfügung.

  • Bei den Antikoagulantien unterscheidet man zwischen Produkten
  • der ersten Generation (Warfarin, Chlorphacinon, Coumatetralyl)
  • der zweiten Generation (Bromadiolon, Difenacoum, Brodifacoum, Flocoumafen)

In einigen Produkten wird zusätzlich die Komponente "Bitrex" eingesetzt, ein extrem bitterer Geschmachsstoff, der dazu dient, einen versehentlichen Verzehr durch den Menschen zu verhindern.

Die Wirkstoffe werden gewöhnlich als Getreideköder, Pelletsoder Köderblöcke formuliert. Letztere enthalten einen gewissen Anteil an Paraffinwachs und haben den Vorteil, daß sie feuchtebeständiger sind und für Nichtzieltiere weniger attraktiv sind.

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