Katagorie:Gesundheitsschädlinge

(Reduvius personatus)

Kotwanze (Reduvius personatus)

Herkunft:

  • Sehr weit verbreitete Art, die oftmals in Latrinennähe gefunden wird.
  • Anzutreffen ist sie vom Sommer bis zum Herbst.

Beschreibung:

  • Die geflügelten Alttiere werden bis 18 mm lang.
  • Sie sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt und haben zwei lange Antennen.
  • Sie leben räuberisch vom Aussaugen anderer Insekten.

Entwicklung:

  • Die Larven der Kotwanze sind ungeflügelt. Seinen Namen verdankt das Tier der Eigenheit der behaarten Larven, sich über und über mit Staub und Schmutz zu überziehen.
  • Sie sehen so wie wandelnde Staub- oder Kotklümchen aus. Lediglich die beiden Fühler, Träger der Sinnesorgane, werden peinlich rein gehalten.
  • Die Eiablage der Weibchen erfolgt im Detritius.
  • Die gesamte Entwicklungszeit dauert etwa ein Jahr.
  • In unseren Breitengraden überwintern die älteren Larven.

Schaden:

  • Keiner

Erkrankungen:

  • Keine
  • Die Kotwanze greift den Menschen nicht an (saugt aber durchaus Bettwanzen aus).
  • Allerdings kann es dennoch zu Stichen kommen -diese sind dann sehr schmerzhaft.

Bekämpfung:

  • Kotwanzen suchen nicht unbedingt die menschlichen Behausungen, sondern nur Futter, das ihnen hier allerdings oft in Form von allerlei Insekten überreich geboten wird.
  • Werden die Hausinsekten vertrieben, wandert die Kotwanze aufgrund von Nahrungsmangel wieder ab.

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