Katagorie:Gesundheitsschädlinge

(blatta orientalis)

Orientalische Schabe (blatta orientalis)

Aussehen:

  • Länge 21-28 mm, kastanien- bis schwarzbraun,
  • Flügel bedecken 2/3 des Hinterleibs

Entwicklung:

  • kastanienbraune Eipakete, Naht nur an einer Längsseite,
  • 16 Embryonen pro Eipaket, Eipaket wird ca. 1/2h bis 2 Tage getragen,
  • ein Weibchen produziert ca. 8-18 Eipakete,
  • Larven schlüpfen 2-3 Monate nach Abwerfen des Eipaketes,
  • 7-10 Häutungen,
  • Gesamtdauer der Larvenentwicklung: 1/2-2 Jahre,
  • Nymphen schlüpfen erst nach 2-3 Monaten aus den abgelegten Eikapseln

Vorkommen:

  • weniger an Wärme gebunden, träge,
  • meist in Bodennähe (Keller, Parterre)

Schaben haben viele Namen. Ohne Rücksicht auf die gemeinte Art nennt man sie auch Schwabenkäfer, Kakerlaken, Küchenkäfer, Hausschaben, Küchenschaben, Bäckerschaben, Franzosen, Russen, Preußen. Längst vor den Sauriern gab es die Schaben. Ihr geschlecht hat in 300 Millionen Jahren schon vieles überlebt: Klimakatastrophen, Atombomben und Arsenale von Bekämpfungsmitteln. Sie beherrschen die Kunst des Überlebens perfekt.

Wie sich Schaben schützen:

  • großes Vermehrungspotential
  • leben in unzugänglichen Verstecken, Aktivitätsphase ist nachts
  • genügsam und fressen buchstäblich alles
  • bis zum Ausschlüpfen ist die Brut unangreifbar (Eipaket)
  • Schaben erkennen Beläge mancher Bekämpfungsmittel und weichen ihnen aus
  • durch genetische Resistenz werden sie früher oder später resistent gegen jeden Wirkstoff
  • werden durch Verpackungen, Lebensmittel usw. überallhin verschleppt
  • moderne Bautechnik verschafft der Schabe ideale Lebensbedingungen (Verstecke in Verkleidungen, Dämmplatten, Täfelungen, Trockenbauwänden) die nötige Wärme besorgen Zentralheizungen, Boiler, Bäder usw.

 

Weitere Quellen:

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