Katagorie:Lästlinge

(Porcellio scaber)

Kellerassel (Porcellio scaber) Mauerassel (Oniscus asellus)

Herkunft:

  • weltweit verbreitete Arten, die das ganze Jahr hindurch vorkommen.

Beschreibung:

  • Asseln sind eigentlich landlebende Krebse. Ihre Kiemenanhänge, die immer von einem Wasserfilm überzogen sein müssen, ermöglichen ihnen die Luftatmung. Sie besitzen sieben Paar gleichförmige Beine; ihr Körper ist flachgedrückt.
  • Die Kellerassel zeigt sich einfarbig grau, die Mauerassel ist schwärzlich-braun und hat auf dem Rücken zwei helle Fleckreihen. Ebenso heimisch ist bei uns die Rollassel, deren Körper glatter ist. Sie rollt sich bei Gefahr ein.
  • Diese Asselarten ernähren sich vorwiegend von pflanzlichen Abfällen, Pilzen und dergl. Im Naturhaushalt spielen sie in etwa die gleiche Rolle wie Regenwürmer oder Tausendfüßler.
  • Man muß wissen, daß die Tiere zum Überleben eine relativ hohe Luftffeuchtigkeit brauchen. Asseln werden etwa 14 bis 15 mm lang.

Entwicklung:

  • Interessant ist die Brutpflege der Asseln: die Weibchen tragen die befruchteten Eier in einer aus Beinanhängen gebildeten, flüssigkeitsgefüllten Tasche mit sich herum; hierin wachsen die Jungen auch zunächst heran. Anfangs sind diese sehr klein, fast weiß in der Farbe, mit dunklen Augen - von der Form her aber schon den Alttieren gleich.
  • Nach mehreren Häutungen und ungefähr drei Monaten sind die Jungtiere ausgewachsen.

Vorkommen:

  • Asseln werden häufig in feuchten Kellern gefunden - im Freien leben sie unter Steinen, an faulendem Holz oder auf Kompost.

Schaden:

  • Pilzbesetztes Holz sowie Vorräte an Kartoffeln und Obst können durch Fraß geschädigt werden.

Erkrankungen: keine

Bekämpfung:

  • Fliegengitter vor Fenstern verhindern auch ein Hereinklettern der Asseln. Türöffnungen, vor allem Richtung Garten, können eine Backpulverbarriere erhalten, die ab und zu erneuert werden muß.
  • Es ist wichtig, auch die Versteckmöglichkeiten der lichtscheuen Tiere zu beseitigen und also Löcher und Fugen mit Spachtelmasse abzudichten.
  • Größere Mengen Asseln kann man gut mit halbierten Kartoffeln oder Rüben (am besten angefault) anlocken. Aauch Blumentöpfe, locker mit Moos oder Holzwolle gefüllt und mit der Öffnung gegen die Wand gelehnt, locken die Tiere an. So angelockte Asseln sollte man auf den Kompost geben, wo sie beim Zersetzen der organischen Materialien sehr hilfreich sind.

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