Katagorie:Materialschädlinge

(Alphitobius diaperinus)

Getreideschimmelkäfer (Alphitobius diaperinus)

Biologie:

  • Der Alphitobius diaperinus hat zwar gut entwickelte Flügel, nutzt diese aber nicht - er krabbelt lieber
  • Die schwarzbraunen Getreideschimmelkäfer werden bis zu drei Jahre alt und sind ca. 6 mm groß.
  • Die Weibchen legen ihre bis zu 2600 Eier am liebsten an verschimmelte Nahrung. 
  • Die gelbbraunen Larven werden bis zu 12 mm lang und ähneln dem Mehlwurm. 

Nahrung:

  • Ihre Nahrung besteht vorrangig aus pflanzlichen Produkten und Aas.

Entwicklung:

  • Bei hohen Temperaturen um die 30'C ist die Entwicklung in fünf Wochen abgeschlossen, bei kühler Witterung dauert sie bis zu neun Wochen. 

Vorkommen:

  • Die Käfer und ihre Larven kommen in Geflügel- und Schweineställen, in Futtermittellagem und feuchten Küchen vor.

Schaden:

  • Der Glänzendschwarze Getreideschimmelkäfer kann, vor allem in Hühnerställen, Überträger verschiedener Krankheiten sein.
  • Außerdem richtet er Schaden an Dämm-Materialien an, weil sich die verpuppungsreifen Larven hineinbohren und dort ihre "Puppenwiegen" bauen. 
  • Auch die Käfer selbst bohren in weiches Material, der Schaden bleibt aber meist begrenzt.  Der Käfer spielt als Vorratsschädling allgemein eine eher untergeordnete Rolle.

Bekämpfung:

  • Abdichten der Stallwände, -decken und -böden
  • chemische Bekämpfung mit den üblichen Spritz- und Sprühmitteln durch einen Fachbetrieb, wobei insbesondere in Geflügelställen die Spritzung vor dem Einstallen der Küken, wenn die Temperatur aber bereits hoch ist, erfolgen sollte. In diesem Fall sind nämlich die Käfer bereits aktiv und werden schneller erfasst.
     

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